Staatspräsident Rivlin empfängt Staatsgäste

Israels ​Staatspräsident Reuven Rivlin empfing letzte Woche über 40 Staats- und Regierungschefs und weitere wichtige Gäste zu einem offiziellen Abendessen in seiner Residenz in Jerusalem.

Anlass ist das World Holocaust Forum zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Spaniens König Felipe VI und Israel-Preis-Preisträger Prof. Yehuda Bauer hielten Reden. Zu den Gästen gehörten auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der italienische Präsident Sergio Mattarella.

Staatspräsident Rivlin begann seine Rede mit den Worten: „Im Namen des Staates Israel und des Volkes Israel begrüße ich Sie in Jerusalem. Ich danke Ihnen allen, dass Sie hier sind. Dies ist ein historisches Zusammentreffen, nicht nur für Israel und das jüdische Volk, sondern für die ganze Menschheit. Heute Abend, während wir den Opfern des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs gedenken, erinnern wir auch an den Sieg der Freiheit und der menschlichen Würde. …

Morgen versammeln wir uns in Yad Vashem, um zu erinnern und zu geloben – nie wieder… Yad Vashem ist ein führendes Forschungs- und Bildungszentrum zum Holocaust unter der Leitung von Historikern. Historische Forschung sollte Historikern überlassen werden. Die Aufgabe von Politikern ist es, die Zukunft zu formen. Heute haben wir die Ehre, Professor Yehuda Bauer zu hören, wissenschaftlicher Berater von Yad Vashem und einer der führenden Holocaust-Experten. In einer Zeit, in der mehr und mehr Holocaust-Überlebende von uns gehen, ist diese Versammlung Ausdruck unserer gemeinsamen Verpflichtung, die historischen Fakten und die Lehrer aus der Shoah an die nächste Generation weiterzugeben. …

Die Zukunft liegt in den Entscheidungen, die wir treffen, besonders in jenen, die wir gemeinsam treffen – als Länder und Nationen. Ich hoffe und bete, dass aus diesem Raum die Botschaft in jedes Land der Erde gesendet wird, dass die Führer der Welt vereint stehen im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus, in der Verteidigung der Demokratie und demokratischer Werte. Das ist die Aufgabe unserer Zeit. Das ist unsere Herausforderung. Das ist unsere Entscheidung.“

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