Raketen auf Israel

Nach Liquidierung von Jihad-Führer über 150 Raketen auf den Süden und auf Tel Aviv.

In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe mit einer Rakete den hochrangigen Führer des Islamischen Jihad, Baha Abu Al Ata, liquidiert. Ata war verantwortlich für die zahlreichen Raketenangriffe seiner Terrorgruppe auf Israel in der letzten Zeit. Auch soll er Berichten zufolge weitere Angriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung geplant haben.
Es war klar, dass die Antwort des Islamischen Islams nicht lange auf sich warten lassen würde. Gegen 5:50 Uhr ertönten die ersten Sirenen in Süden des Landes. Aus den Reihen der Terrorgruppe wurde erklärt, dass man sich im Krieg befinden würde.
Danach begann sich der Raketenbeschuss weiter nördlich auszubreiten. Waren zunächst Städte wie Ashkelon, Ashdod und Sderot betroffen, ertönten etwas vor 7 Uhr die Sirenen auch in den Städten Rishon LeZion und Holon. Im Süden und im Großraum von Tel Aviv, Gush Dan, und in Modiin wurde der Schulunterricht abgesagt. Die akademischen Studien fallen heute ebenfalls aus. Auch sollen sich die Bürger im Süden und in den von Raketen bedrohten Städte in Gush Dan nicht unnötig auf den Straßen aufhalten und müssen sich daher auch nicht auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen machen. Versammlungen von größeren Menschengruppen wurde aus Sicherheitsgründen ebenfalls verboten.
In Ashkelon fiel ein Raketenteil in die Nähe eines Sportplatzes, in Sderot wurde ein Wohnhaus direkt getroffen. Verletzte hat es bis jetzt nicht gegeben. Allerdings haben einige Menschen einen Schock erlitten und mussten behandelt werden.

Die israelische Armee erklärte, dass die Liquidierung des Führers des Islamischen Jihads nicht bedeute, dass die Armee nun die gezielten Tötungen wieder aufnehmen werde. Damit möchte man vielleicht eine „beruhigende“ Nachricht an die Hamas senden, die sich bisher zurückhält und nicht auf die Tötung des Führers des mit der Hamas konkurrierenden Islamischen Jihads reagiert hat.
Die nächsten Stunden werden zeigen, wie sich die Situation entwickeln wird. Es wird davon ausgegangen, dass die momentane neue „Runde“ ein paar Tage dauern könnte und sich auch zu einer weiteren größeren Operation im Gazastreifen ausweiten könnte. Dies hängt natürlich auch davon ab, ob es auf israelischer Seite Opfer geben könnte.

Bis zum Nachmittag sind 150 Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel abgeschossen worden. Das Iron Dome Abwehrsystem konnte mindestens 60 von ihnen abfangen, es konzentriert sich dabei auf die Raketen, die die größte Bedrohung darstellen. Bis auf ein paar Einschläge, bei denen zum Glück niemand verletzt wurde, fielen die übrigen Raketen auf offene Felder nieder.

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