Alle 12 Jungen und ihr Trainer sind gerettet

Die Thailändische Höhlenrettung endet mit einem Wunder

Alle 12 Jungen und ihr Trainer der „Wildschwein-Fußballmannschaft“ sind nun aus der Höhle befreit, die wochenlang ihr Gefängnis war.
Der letzte Junge kam am Dienstag gegen 18 Uhr Ortszeit an das Tageslicht.
Neunzehn Taucher begleiteten in der schwierigsten Rettungsaktion die letzten fünf Mitglieder der Gruppe aus der Höhle von Tham Luang.
Der Jüngste der Gruppe war erst 11 Jahre alt und einer der letzten, der an das Tageslicht gebracht wurde.
Der Trainer verließ als letzter Geretteter die Höhle nach den Jungen, gefolgt von einem Arzt und drei „Thai Navy SEALs“, die bei den Jungen übernachteten.
Rettungskommandant Narongsak Osottanakorn berichtete in einer Pressekonferenz unter großem Beifall, dass auch der Arzt und die Navy SEALs aus der Höhle gekommemn und bei guter Gesundheit seien.
Die vier Jungen, die am Dienstag gerettet wurden, wurden per Krankenwagen und Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Provinz Chiang Rai in Nordthailand gebracht, wo sie mit ihren Teamkollegen untergebracht wurden.
Die Eltern der geretteten Jungen konnten die Kinder wschon am Abend sehen, wenn auch nur durch Glas, weil sie sich noch in Quarantäne befinden.
Die Fußballmannschaft und ihr Trainer sollen noch mindestens eine Woche in einem Krankenhaus in der Provinz Chiang Rai verbringen und wegen des Risikos seltener Infektionen unter Beobachtung bleiben.
Narongsak Osottanakorn würdigte den am Freitag verstorbenen Militärtaucher Saman Gunan als „Helden der Tham Luang Höhle“.
Der Tod des Militärtauchers Saman Kunan unterstrich die enormen Risiken, denen die Jungen, aber auch die Retter ausgesetzt waren.
Die Jugendfußballmannschaft war zwei Wochen lang in einer Höhle in Mae Sai, Nordthailand, gefangen, nachdem der Monsunregen den Ausgang blockiert hatte.
Die Zuschauer im Chiangrai Prachanukroh Hospital jubelten, als die letzten vier geretteten Schüler und ihr Trainer eintrafen.
Der Gouverneur von Chiang Rai erklärte, er habe noch nie eine solche Zusammenarbeit gesehen, wie er sie in den vergangenen 17 Tagen erlebt habe, und fügte hinzu, dass diese auch gut für die weitere Entwicklung Thailands sei.
Die ersten vier Jungen wurden am Sonntag gerettet, gefolgt von weiteren vier am Montag.
Die Thailändischen Retter hatten auch Hilfe von Spezialisten ausc dem Ausland.
So hatte der aus dem australischen Adelaide stammende Anästhesist Richard Harris bis zum Schluss eine zentrale Rolle bei der Rettung gespielt.
Er tauchte jeden Tag bis zu dem Platz, an dem die Jungen gefangen waren, um ihren Zustand zu überprüfen, bevor sie zum Tauchen freigegeben wurden.

Das Wunder
Die Gruppe von Kindern war fast vier Kilometer vom Eingang der Höhle unter der Erde gefangen.
Durch die ständige Regengefahr hätte sich die Situation im Tham Luang Nang Non Höhlensystem deutlich verschlimmern können.
Vor ihrer Entdeckung durch die Suchtrupps muss es für die 12 Kinder, die sich in die sich in die feuchten und pechschwarzen Umgebung der Höhle geflüchtet hatten, dunkle Zeiten gegeben haben, in denen sie sich fragten, ob sie jemals gefunden werden würden oder sie von dem stetig steigenden Wasser langsam, aber sicher verschlungen würden.
Doch 17 Tage, nachdem sie das berüchtigte natürliche Tunnelsystem im Norden Thailands betreten haben, nachdem sie gegen Einsamkeit, Kälte und die einschüchternde Aufgabe, das Tauchen zu erlernen, gekämpft haben, ist jetzt ein Wunder, von dem niemand zu träumen wagte, Wirklichkeit geworden.

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